Stedingsehre
Eine ehemalige Thingstätte der NS Diktatur
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Ein kurzer geschichtlicher Überblick
Quelle: Kulturetage Oldenburg
Gartenarbeiten am IDZ Außengelände
Dank der Mitarbeit von 10 freiwilligen Vereinsmitgliedern wurden wiederum am
25.04 2026 Wildwuchs und Unkraut in der Außenanlage des IDZ beseitigt. Allen fleißigen Händen sei hiermit gedankt
Wir brauchen Sie!
Für unsere Projektgruppe "Recherche und Archivierung" suchen wir dringend ehrenamtliche Mitarbeiter(innen), die Interesse an der Aufarbeitung und Dokumentation von "Stedingsehre" haben.
Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist dafür nicht nötig.
Sollten sie der Meinung sein, dass Ihnen eine solche Mitarbeit gefallen könnte, wenden Sie sich bitte an Gabriele Sternberg
[email protected]
mit welcher Sie alles Weitere besprechen können.
Wir freuen uns auf Sie!
Besuch der Landtagspräsidentin Frau Naber am 23.09.25
Im Rahmen ihrer Sommertour „Und nun, Demokratie – wie halten wir zusammen?“ hat Landtagspräsidentin Hanna Naber das Informations- und Dokumentationszentrum (IDZ) Bookholzberg sowie die ehemalige Freilichtbühne Stedingsehre besucht. Begleitet wurde sie dabei von den Landtagsabgeordneten Thore Güldner, Bürgermeister Ralf Wessel, Landrat Dr. Christian Pundt und Vertretern des Fördervereins IDZ um den Vorsitzenden Dietmar Mietrach.
„Stedingsehre ist einer der vielen regionalen Geschichtsorte, die zeigen, wie die menschenverachtende NS-Ideologie ganz konkret vor Ort den Menschen nähergebracht wurde. Es ist wichtig und ich bin dankbar, dass hier eine solche Aufarbeitung erfolgt“, betonte Landtagspräsidentin Hanna Naber.
Der örtliche Landtagsabgeordnete Thore Güldner ergänzte: „Ich freue mich, dass abseits der großen Gedenkorte im Land auch Stedingsehre Aufmerksamkeit durch die wichtigste Frau im Land erhält. Ich danke Hanna Naber für diese Wertschätzung – und vor allem dem Förderverein sowie allen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement.
Tag des Denkmals am 14.09.25
Auch in diesem Jahr fand das IDZ am „Tag des Denkmals“ ein reges und beeindruckendes Interesse in der Öffentlichkeit. Insgesamt konnten sich ca. 140 Besucherinnen und Besucher durch Vorträge und Führungen über die wechselhafte Geschichte des Spieldorfs informieren.
Ein Dankeschön für ihr Engagement geht an alle freiwilligen Mitarbeiter des Fördervereins ohne deren Mitwirkung diese Veranstaltung nicht hätte stattfinden können.
Hochrangiger Besuch im IDZ in 2024
Am 18.November 2024 besuchte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil das Informations- und Dokumentationszentrum Stedingsehre.
Trotz regnerischen Wetterverhältnissen konnte er sich in Begleitung von Bürgermeister Ralf Wessel und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Thore Güldner einen guten Eindruck von der ehemaligen NS-Kultstätte machen.
Auf dem Rundgang über das Gelände des Spieldorfs mit anschließendem Aufenthalt im IDZ konnte Dietmar Mietrach (Vorstandsvorsitzender des „Förderverein Informationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg e. V.“) die Geschichte dieses Ortes sowie die damit verbundenen Sorgen über dessen Erhalt vermitteln. Diesbezüglich äußerte Dietmar Mietrach den Wunsch an den Investor den Charakter des Geländes sowie dessen öffentliche Begehbarkeit weiterhin zu ermöglichen.
Desweiteren erging die Bitte an den Landkreis, dass die Belange des Denkmalschutzes erhalten bleiben und unter anderem die Dächer der Spieldorfhäuser nicht weiter verfallen.
Da die Verbrauchskosten des IDZ vom Verein nicht getragen werden können, erging die Bitte an die Gemeinde, diese weiterhin zu übernehmen.
Der Ministerpräsident dankte dem Verein für die ehrenamtliche Tätigkeit und sagte seine Unterstützung für die zukünftige Arbeit zu.
(Fotos: Gemeinde Ganderkesee/Hauke Gruhn)
Gemäldeübergabe
Claudia Janssen vom Inn-tegrativ übergab das Gemälde „Stedingsehre“ des Künstlers Maryan Zurek als Leihgabe an das IDZ.
Eine intensivere Zusammenarbeit des Fördervereins mit dem Inn-tegrativ ist geplant. Hierzu wird Anfang 2025 ein Termin vereinbart, an welchem dem Förderverein die Arbeit des Inn-tegrativ vorgestellt wird und gemeinsam Möglichkeiten einer gegenseitigen Unterstützung in der Kommunikationsarbeit ausgelotet werden sollen.
Kooperation mit der niedersächsischen Gedenkstättenstiftung
Wir sind stolz darauf, dass wir von der Niedersächsischen Gedenkstättenstiftung in den Atlas der Lern- und Gedenkorte in Niedersachsen aufgenommen wurden. Als einer von insgesamt 18 in Niedersachsen und einziger im Landkreis Oldenburg, was seitens der Gemeinde und des Landkreises positiv aufgenommen wurde.
Der Besuch des IDZ von Elke Gryglewski und Juliane Hummel und David Reinecke von der SNG war für alle Beteiligten sehr aufschlussreich. Es wurde vereinbart, dass die Zusammenarbeit, insbesondere hinsichtlich der Nutzung von Netzwerken intensiviert werden soll.
Weitere Informationen:
https://geschichte-bewusst-sein.de/lernorte-karte/